German Car of the Year 2027: Diese fünf e-Autos kämpfen um den Gesamtsieg

GCOTY 2027: Erstmals alle Finalisten vollelektrisch!
Beim renommierten Wettbewerb „German Car of the Year 2027" ist in diesem Jahr wirklich Historisches passiert: Erstmals gingen alle fünf Klassensiege an rein batterieelektrische Modelle. Eine Jury aus 47 deutschen und internationalen Automobiljournalisten hat dafür 109 Neuheiten unter die Lupe genommen, darunter mehr als 60 Elektroautos, und in über 750 Testfahrten die besten herausgefiltert. Wir stellen dir die fünf Finalisten vor, die sich Anfang November 2026 im direkten Vergleich um den Gesamtsieg duellieren.
Die Einsteiger: Budget- und Compact-Klasse
In der Budget-Klasse (unter 25.000 Euro) hat sich der VW ID. Polo gegen sieben Wettbewerber durchgesetzt. Die Basisversion startet bei 24.995 Euro und kombiniert eine 37-kWh-LFP-Batterie mit 85 kW (116 PS) Leistung – WLTP-Reichweite bis zu 329 Kilometer. Wer mehr will, greift zur Life-Variante für 33.795 Euro mit 52-kWh-NMC-Akku, 155 kW (211 PS) und bis zu 454 Kilometern Reichweite. An DC-Schnellladern ist der Akku in rund 23 bis 24 Minuten von 10 auf 80 % geladen. Der Marktstart der günstigsten Version ist für Sommer 2026 geplant.
German Car of the Year (GCOTY) 2027: VW ID.Polo German Car of the Year (GCOTY) 2027: Kia PV5
In der Compact-Klasse (25.000 bis 40.000 Euro) siegte der Kia PV5 – ein Modell, das sowohl als klassischer Personenwagen als auch als Nutzfahrzeug angeboten wird. Die getestete Passenger-Version bringt 120 kW (163 PS) und beschleunigt in 10,6 Sekunden auf 100 km/h. Mit der 71,2-kWh-Batterie (67,0 kWh nutzbar) sind bis zu 412 Kilometer WLTP-Reichweite drin, an der Schnellladesäule geht es mit bis zu 150 kW voran. Praktisch: Der PV5 verfügt über Vehicle-to-Load (V2L) mit 3,6 kW Ausgangsleistung, mit der sich unterwegs externe Geräte betreiben lassen – vom Campingkocher bis zum e-Bike-Akku.
Die Etablierten: Premium- und Luxury-Klasse
In der Premium-Klasse (40.000 bis 70.000 Euro) setzte sich der elektrische Mercedes-Benz GLC durch. Das zum Marktstart verfügbare Topmodell leistet 360 kW (489 PS) mit Allradantrieb, schöpft aus einer 84-kWh-Batterie bis zu 700 Kilometer WLTP-Reichweite und lädt dank 800-Volt-Technik mit bis zu 330 kW. Der Einstiegspreis von aktuell 71.280 Euro liegt zwar knapp über der Klassengrenze, für 2026 ist aber ein günstigeres Einstiegsmodell für rund 60.000 Euro angekündigt.
German Car of the Year (GCOTY) 2027:Mercedes-Benz GLC German Car of the Year (GCOTY) 2027: Peng X9
Die Luxury-Klasse (über 70.000 Euro) gewann der XPeng X9, ein siebensitziger Elektro-Van aus China. Die Standard-Range-Version kostet ab 77.600 Euro, kombiniert eine 94,8-kWh-LFP-Batterie mit 235 kW Leistung und schafft bis zu 535 Kilometer WLTP-Reichweite. Die Long-Range-Variante (ab 81.600 Euro, 110-kWh-NMC-Akku) kommt sogar auf 615 Kilometer, während die AWD-Performance-Ausführung (ab 86.600 Euro) mit 370 kW für mehr Fahrspaß sorgt. Beeindruckend ist die Ladeleistung: Mit bis zu 540 kW DC ist der Akku in nur rund zwölf Minuten von 10 auf 80 % geladen.
Der Sportler: Performance-Kategorie
In der Performance-Kategorie hat der Hyundai Ioniq 6 N überzeugt – ein echter Hochleistungs-Stromer. Ab 75.900 Euro, seit März 2026 bestellbar, leistet er 448 kW (609 PS), im Overboost sogar bis zu 478 kW (650 PS). Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt in 3,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 257 km/h. Trotz der sportlichen Ausrichtung bietet die 84-kWh-Batterie mit bis zu 350 kW Ladeleistung noch alltagstaugliche Reichweiten – ein Beweis dafür, dass Performance und Praxistauglichkeit sich bei Elektroautos längst nicht mehr ausschließen.

Die Sonderpreise: Bestes Design und bestes Familienauto
Neben den fünf Klassensiegern vergibt die Jury traditionell auch mehrere klassenübergreifende Sonderpreise – und auch hier zeigt sich, wie stark Elektroautos inzwischen die Bandbreite abdecken.
Den Preis für das beste Außendesign holte sich der Renault Twingo E-Tech: Der Kleinwagen (ab 19.990 Euro, bis zu 263 Kilometer WLTP-Reichweite aus einer 27,5-kWh-Batterie) überzeugte die Jury mit seiner an das ikonische Original angelehnten Formensprache, dem markanten „lächelnden" Kühlergrill und cleveren Innenraumlösungen wie verschiebbaren Rücksitzen – „außen kompakt, innen groß", wie Renault es selbst beschreibt.
German Car of the Year (GCOTY) 2027: Renault Twingo E-Tech German Car of the Year (GCOTY) 2027: Škoda Peaq
Zum „Familienauto des Jahres" kürte die Jury den Škoda Peaq, Škodas neues Flaggschiff-SUV mit wahlweise fünf oder sieben Sitzen: Mit mehr als 600 Kilometern Reichweite, bis zu 935 Litern Kofferraum, großem Panoramadach und bidirektionalem Laden richtet er sich gezielt an Familien mit hohem Platz- und Reichweitenbedarf.
Weitere Sonderkategorien gingen unter anderem an den Geely E2 (bestes Preis-Leistungs-Verhältnis) und den BMW iX3 (bestes Innendesign und Infotainment).
German Car of the Year 2027: Die Endrunde
Die fünf Klassensieger treten nun bei finalen Vergleichsfahrten gegeneinander an. Anfang November 2026 kürt die Jury den Gesamtsieger des German Car of the Year 2027 – dann zeigt sich, welches der fünf sehr unterschiedlichen Konzepte am Ende die Nase vorn hat: der bezahlbare Alltagsheld, der praktische Kompakte, das komfortable Premium-SUV, der luxuriöse Familien-Van oder der drehmomentstarke Sportler.
Fünf Wege in die elektrische Zukunft
Dass 2027 zum ersten Mal ausschließlich Elektroautos die Klassenwertungen gewinnen, ist mehr als ein Zufallstreffer – es zeigt, wie breit das Angebot inzwischen aufgestellt ist, vom 25.000-Euro-Kleinwagen bis zum 650-PS-Sportler. Bei voylt findest du alle fünf Finalisten und viele weitere Modelle in unserer Fahrzeugsuche im direkten Vergleich, und wenn dich einer der Kandidaten neugierig gemacht hat, vermitteln wir dir gerne eine kostenlose Probefahrt.
Welches der fünf Modelle hätte bei dir persönlich die Nase vorn – der praktische Alltagswagen oder doch der PS-Sportler? Schreib es uns!
Bilder: German Car of the Year | Recherche KI-unterstützt



