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Elektrofahrzeuge

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Elektroautos

Das Elektroauto fährt nicht mit einem Verbrennungsmotor, sondern einem Elektromotor. Als umweltfreundliche, emissionsfreie und leise Alternative zum herkömmlichen Pkw ist es auf dem besten Weg, den europäischen Verkehr zu revolutionieren. Es gibt bereits viele elektrisch betriebene Fahrzeugtypen: vom Elektro-Mini bis zum Elektro-SUV. Alle Automobilhersteller weltweit setzen inzwischen auf das e-Auto und investieren im großen Stil in die Forschung, um das e-Auto massentauglich zu machen.

Das Angebot an Elektrofahrzeugen ist vielfältig.

Aktuell in aller Munde, bald auf allen Straßen? Der Aufstieg des Elektrofahrzeugs ist die wohl größte Mobilitätsrevolution seit Erfindung des Autos selbst. In diesem Artikel fassen wir zusammen, welche Vehikel der Begriff Elektrofahrzeug genau bezeichnet, wie die Entwicklung der Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb verlaufen ist und welche e-Fahrzeuge es heute gibt.

Die Nachfrage in Sachen Elektromobilität steigt stetig. Die Zahlen der Neuzulassungen beweisen, dass der Trend der Elektromobilität auf dem Vormarsch ist. Im Vergleich zum Vorjahr sind Neuzulassungen von rein Batterieelektrischen Autos (BEV) um über 83 % gestiegen. Das Kraftfahrbundesamt veröffentlicht monatlich die aktuellen Zahlen. Im Zeitraum Januar bis Dezember 2021 gab es 355.449 Neuzulassungen im Bereich BEV. Allein im Monat Dezember war die Summe der 48.436  Neuanmeldungen um 10,9 %  höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Im November 2021 betrug die Steigerung sogar 39,0 %.

Elektrofahrzeuge: Definition

Ein Fahrzeug mit elektrischem Antrieb wird Elektrofahrzeug genannt. Elektrischer Antrieb bedeutet, dass es seine Energie aus Strom und nicht aus der Verbrennung von Treibstoff (Diesel oder Benzin) bezieht. Die elektrische Energie aus dem Elektromotor stammt in der Regel aus einer wiederaufladbaren Batterie, einem Akku.

Ein Elektrofahrzeug wird inzwischen auch als BEV (Battery Electric Vehicle) genannt, darunter versteht man ein mittels Batterie elektrisch angetriebenes Fahrzeug. Es gehört zu Kategorie der Elektroautos, die aber neben dem vollelektrischen Auto weitere Varianten beinhaltet: das von außen aufladbare Hybridfahrzeug (Plug-in-Hybrid Vehicle – PHEV), das Brennstoffzellenfahrzeug (Fuel Cell Electric Vehicle – FCEV) sowie das Leichtelektrofahrzeug (Light Electric Vehicle – LEV).

Sondertypen sind Brennstoffzellenfahrzeuge, welche ihren Antrieb aus einer Brennstoffzelle generieren. Der Strom wird direkt im Fahrzeug mittels chemischer Reaktion erzeugt.

Wissenslücken bei über einem Drittel der Deutschen

Elektromobilität geht aber noch weit über das e-Auto hinaus. Der Wissensstand der Deutschen ist trotz massiver Nachfrage ausbaufähig. Im Zuge einer repräsentativen Online-Umfrage, hat der Elektronikhändler Euronics, der auch den e-SUV Aiways U5 vertrieb, das Knowhow und das Informationsverhalten bei e-Mobilität untersucht. Nach ihrer Selbsteinschätzung zum Wissen über e-Mobilität abseits des Elektroautos befragt, geben 46,5 % der Befragten an, gut informiert zu sein. Über ein Drittel (35,5 %) schätzen ihr Wissen als gering ein. Dass e-Mobilität eher eine Männerdomäne zu sein scheint, legt ein Blick in die Detailauswertung nahe: Mit 56,8 % halten sich die Männer für besser informiert als die Frauen (36,1 %). Ebenso schätzen jüngere Befragte im Alter zwischen 18 und 29 Jahren ihr Wissen über e-Mobilität höher ein als die Studienteilnehmer ab 30 Jahren.

Elektro-Zweiräder

Noch vor dem e-Auto kurvte das Elektro-Motorrad durch die Straßen: leise, abgasfrei und langfristig günstiger. Die elektrischen Zweiräder behaupten sich vor allem in wachsenden Städten – sie sparen Platz und überholen Autokolonnen mit Leichtigkeit. Neben dem e-Motorrad erfreuen sich vor allem der e-Scooter und die e-Mopeds wachsender Beliebtheit. Auch für das Gelände gibt es inzwischen innovative Fahrzeuge. TrotRX ist ein Cross-Roller fürs Gelände, der in Frankreich produziert wird. Bei Kindern sind Hoverboards als spielerisches Fortbewegungsmittel sehr beliebt. Elektrisch mobil sein und sich gleichzeitig aktiv bewegen gelingt mit dem Lopifit, einem elektrisch unterstütztem Laufband-Fahrrad. Die niederländische Erfindung sieht aus wie eine Mischung aus Fahrrad und Roller aus vergangenen Tagen.

eWheels

Wer es etwas sportlicher mag, greift zu den eWheels, auch Unicycles, Monocycles oder Monowheels genannt. Der Fun-Faktor ist bei diesen extravaganten Gefährten hundertprozentig gegeben.

Bereits nach ein paar Minuten Übung hat man den Dreh raus. Besonders praktisch: die Räder sind leicht zu tragen und lassen sich so unkompliziert im ÖPNV transportieren. 

Nachteil: die elektrischen Leichtfahrzeuge besitzen in der Regel in Deutschland keine Straßenzulassung und dürfen daher nur auf privatem Gelände genutzt werden. 

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Elektro-Skateboards

Auch diese seit vielen Jahren beliebten Fortbewegungsmittel gibt es inzwischen in der elektrischen Variante. Evolve bietet hochwertige und zugleich stylische Produktvarianten an. Etwas außergewöhnlicher präsentiert sich das Onewheel. Hier ist die Trittfläche um das einzelne Rad herum montiert und man fährt wie auf einem Skateboard nur ohne den sonst lästigen Antritt.

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Elektro-Nutzfahrzeuge

Günstiger im Betrieb, sparsam im Nahverkehr und durch Gelder der Bundesregierung gefördert: Drei Argumente für Unternehmen, ihren Fuhrpark zunehmend elektrisch aufzurüsten. Ziel ist es, immer mehr e-Nutzfahrzeuge, also e-Transporter, e-Lkw, e-Busse auf die Straßen zu schicken. Die Fahrzeughersteller tüfteln vor allem daran, die e-Tonner mit leistungsstarken Batterien auch für Langstrecken auszustatten.

Elektro-Wasserfahrzeuge

Tatsächlich gibt es auch im maritimen Bereich zahlreiche Angebote: e-Motorboote und e-Jetskis werden immer populärer. Aber auch elektrische Tauchroboter, e-Jetboards und elektische SUP-Boards garantieren einen hohen Fun-Faktor. Mit einem Elektro Hydrofoil, auch eFoil genannt, surft man schwerelos bis zu 48 km/h schnell über die Wasseroberfläche.

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Elektro-Flugtaxi

Zum Teil noch Zukunftsmusik, zum Teil ist das elektrisch betriebene Flugobjekt Realität. Während ein Münchner Unternehmen das e-Taxi für die Lüfte entwickelt – geplanter Markteinstieg war für 2020 geplant – sind elektrische Drohnen des Versandhändlers Amazon bereits unterwegs.

Der erste Testflug mit Menschen an Bord gelang 2018 in China. Heute arbeiten über 100 Firmen weltweit an Drohnen, die auch Personen transportieren können. Ab 2023 bietet die deutsche Firma Volocopter einen Flug-Taxi-Service in Singapur an. Das Unternehmen entwickelt zusammen mit dem ADAC eVTOLs, die im Rettungsdienst eingesetzt werden. Ende2024/Anfang 2025 sollen die unbemannten VoloCity-Multikopter in Deutschland den Flugbetrieb aufzunehmen - um nach einem mehrjährigen Forschungsbetrieb ärztliches Personal leise, emissionsarm und in kürzester Zeit zum Unfall- bzw. Einsatzort zu bringen.

In Paris, Los Angeles, Dallas, China und Südkorea sollen Flug-Taxis ab 2025 starten.

Ein gemeinsames Ziel: die Straßen zu entlasten, indem Verkehrswege zunehmend „in die Lüfte“ verlegt werden.

Die Zulieferer und die Elektromobilität

Auch in Bezug auf die Elektromobilität gelten Automobilzulieferer als das Rückgrat der modernen Automobilfertigung. Diese Unternehmen liefern die Mehrheit aller Komponenten und Systeme, die für den Bau eines Fahrzeuges benötigt werden. Man unterscheidet in der Lieferkette zwischen Tier-1-, Tier-2- und Tier-3-Zulieferern. Der Unterschied ergibt sich daraus, an welcher Stelle diese Zulieferunternehmen in der Fertigungskette stehen. So liefern beispielsweise die Tier-1-Lieferanten direkt an den Automobilhersteller.

Weltweit arbeiten die großen Automobil-Zulieferer derzeit intensiv am Wandel zum Mobilitätsanbieter. Vielfach gehen hier Grenzen zwischen Zulieferer und OEM fließend ineinander über. So arbeiten einige Zulieferer an eigenen elektrisch betriebenen, autonomen Fahrzeugen für die Lieferung auf der letzten Meile.

In der Top 100 der globalen Zulieferer befinden sich achtzehn deutsche Zulieferer. Mit dem Trio Bosch, Continental und ZF Friedrichshafen laufen drei der Zulieferer in den Top-5. Regional konzentrieren sich die 100 größten deutschen Automotive Zulieferer stark auf Baden-Württemberg, Bayern und NRW, denn dort haben 75 % der Zulieferer ihren Hauptsitz.

Beratung und Service bestimmen zusätzlich zum Preis signifikant die Kaufentscheidung für e-Fahrzeuge

Für die Teilnehmer der Studie ist ein umfassendes Angebot bei einem Händler ein klarer Vorteil und ein wichtiges Kaufargument: 50,9 % der Befragten würde eher ein e-Mobilitätsprodukt kaufen, wenn die passenden Services aus einer Hand angeboten werden. Bei dieser Frage zeigen sich jedoch regionale Unterschiede in Deutschland. Während sich 29 % der Westdeutschen keine Beratung zu Produkten im Bereich e-Mobilität wünschen, liegt dieser Anteil in Ostdeutschland mit 36,7 % deutlich höher.

Kunden fragen insbesondere zu Förderungsmöglichkeiten oder Installation einer eigenen Wallbox. Darüber hinaus wünscht der Kunde eine allumfassende Beratung und Betreuung auch über den Kauf hinaus. Das Thema der Elektromobilität bildet zahlreiche weitere Themenfelder ab. So stellt der Interessent auch Fragen zur Nachhaltigkeit und Recyclingmöglichkeiten, Vergleichspreisen zu Verbrennern, zu Versicherungs- und Finanzierungsmöglichkeiten, aber auch zu alternativen Fahrkonzepten. 

Neue Wege der Kaufberatung

Es zeigt sich, dass der Kunde immer mehr nach einer umfassenden Beratung sucht. Diese findet er vor Ort oder online. Im Zuge der Digitalisierung erlangt der E-Commerce eine wachsende Bedeutung. Hersteller verzichten auf teure Showrooms in den Innenstädten. Es ist keine Seltenheit mehr, sein Fahrzeug online zu bestellen. Der Kauf über Onlineportale nimmt Fahrt auf, denn diese sind nicht an Geschäftszeiten gebunden und bieten die gewünschte allumfassende Information. 

Auch auf voylt kannst du dich informieren. Du erfährst Wissenswertes im e-Wiki oder in den aktuellen Blogbeiträgen. voylt präsentiert die unterschiedlichsten Fahrzeuge und berät dich, welches Fahrzeug zu dir passt. Probiere es gleich aus mit unserem e-Finder!

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